• Wir pfeifen auf den Gurkenkönig

    Gurkenkönig

     

    Ich habe gerade die Lektüre dieses Kinderromans beendet und mich in meine Studienzeit versetzt, wo ich auch Kinderbücher analysiert habe. Zu meinem puren Vergnügen, wenn es um Bücher von  Christine Nöstlinger ging. Vielleicht kann ich die CDs erstehen, wenn das Budget reicht. Stefan Kaminski soll hervorragend lesen.

    Das Portrait dieser sechsköpfigen Familie ist sehr ansprechend und die Intrige um den Gurkenkönig , wenn auch fantastisch,  so doch sehr  glaubwürdig dargestellt. Nöstlinger verstrickt sich nicht in Kindereien und Gefühlsduseleien, die Reaktionen der Hauptpersonen sind aus dem Leben gegriffen und  für mich nachvollziehbar.

    "Auf alle Fälle ist es beim Erich ungeheuer lustig. sein Zimmer ist ein Schlaraffenland von Schlamperei."

    "Ich bin der Wolfgang und zwölf Jahre alt. (...) Martina sagt, ich sehe verboten aus. Mir ist ganz gleich, wie ich aussehe. So, wie ich wirklich aussehen môchte, kann ich sowieso nicht aussehen."

    "Opa ist fast siebzig und hat vom letzten Schlaganfall einen steifen Fuß und einen schiefen Mund. Aber mit dem schiefen Mund kann er noch immer eine Menge gescheiter Sachen sagen."

    "Wieso will er Vaterunterschriften? Wir leben doch in einem Land, wo Gleichberechtigung ist!"

    In diesem Roman geht es um Familiensinn, Obrigkeitshörigkeit, Revolution  und Solidarität.

    Es gibt kein Happy-End im eigentlichen Sinne.

     

    (weitere Einzelheiten zur Gurke unter dem Stichwort "Spreewaldgurke")

     


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