• Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest

    Cornelia mich sitzen lässt?

    Das war noch nichts: zu Ostern jetzt

    hat sie mich abermals versetzt!

    Nun freu ich mich auf Pfingsten -

    nicht im geringsten!

                                                                          Heinz Erhardt

     

    Ich wünsche meiner lieben Bloggerkollegin Karinkornelia eine schöne Fahrt nach Prag!


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  • Ich möchte hier mal einen Blog empfehlen, der lesenswert ist:

    http://european-spectator.blogspot.com

    Christian Ruby ist ein philosophischer Kollege , ein Philosophielehrer in Paris, der viel in der Welt herumreist und auch mehrere Sprachen beherrscht.


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  • Auf der Seite der Deutschen Welle habe ich eine 

    eine Serie für Deutschlerner

    gefunden. Insgesamt gibt es schon 33 Folgen, man folgt einer Brasilianerin, die Deutschland entdeckt und in Köln ihr Glück sucht.

    Zu jeder Folge gibt es Aufgaben, man braucht schon etwas Basiswissen, um alles zu verstehen. Aber die Szenen sind einfach und klar.

     


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  • Ja ja , sagte der alte Oberförster -

    Hugo war sein Name -

    und schwang sich von Kronleuchter zu Kronleuchter,

    um den Teppich zu schonen und seinem Sohn das Studium zu ermöglichen.

    ja ja, sagte der alte Oberförster -  usw.

     

    Teppichboden in einem Hotelzimmer , so farbschön , dass ich ihn fotografiert habe.

    Teppich

     

    "immer schön auf dem Teppich bleiben"

    realistisch, vernünftig bleiben, nicht übertreiben : ne pas exagérer

    "den roten Teppich  für jemanden ausrollen"

    einen Gast mit höchsten Ehren empfangen

    "etwas unter den Teppich kehren"

    balayer sous le tapis?? etwas verheimlichen, vertuschen, verschweigen; nicht offen reden, nicht alles sagen, Probleme nicht besprechen

    Liegt etwas unter dem Teppich, sieht man es nicht, obwohl es eigentlich ganz nah ist. Alle laufen darüber, ohne es zu sehen.

     

    "etwas aufs Tapet bringen"

    etwas zur Sprache bringen, siehe Kommentar von Petit Larousse, mille merci !

     

    Else Lasker-Schüler

    Ein alter Tibetteppich

    Deine Seele, die die meine liebet,

    Ist verwirkt mit ihr im Teppichtibet.

     

    Strahl in Strahl, verliebte Farben,

    Sterne, die sich himmellang umwarben.

     

    Unsere Füße ruhen auf der Kostbarkeit,

    Maschentausendabertausendweit.

     

    Süßer Lamasohn auf Moschuspflanzenthron,

    Wie lange küsst Dein Mund den meinen wohl

    Und Wang die Wange buntgeknüpfte Zeiten schon?

                                                                    (1910)


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  • LutfiIn diesem Schuljahr haben wir besonderen Wert auf die Lektüre des Romans: "Die Sehnsucht der Schwalbe" von Rafik Schami gelegt.
    Alle Texte, die wir für das Abitur bearbeitet, "studiert" haben , kommen aus diesem Roman, der im Jahre 2000 erschienen ist.
    Rafik Schami ist ein wunderbarer Fabulierer, bei dem man die Lust und Freude am Erzählen auf jeder Seite spürt. (Text auf dem Buchdeckel)
    Die Hauptperson Lutfi hat viele Gemeinsamkeiten mit Rafik Schami selbst, sie kommen beide aus Syrien und leben in Deutschland.
    Damaskus, ihre Heimatstadt, wird von ihnen als sehr schöne Stadt beschrieben, aber sie können dort nicht bleiben, Schami nicht, denn er musste ins Exil gehen, Lutfi nicht, denn sein Herz ist bei Molly und auf dem Flohmarkt "Babylon".

    Der Roman hat eine Rahmenerzählung, die aktuelle, durchgehende  Handlung spielt in Tunbaki, einem Dorf, wo Lutfi an einer Hochzeit teilnimmt. Diese Kapitel zeigen am Anfang ein stilisiertes Dorf.
    Alle anderen Kapitel, die mit einer Flügelfigur  (siehe oben) eingeleitet werden,  geben Lutfis Worte, seine Erzählungen, Erinnerungen und Berichte wieder, denn er erzählt sein Leben zwischen Frankfurt und Damaskus  einem neuen Freund , der sich auf der Hochzeit genauso langweilt wie er.

     


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