• La mémoire en question

    demnigErfreulicherweise habe ich heute einen Artikel in "le Monde" entdeckt, le monde du 12 octobre 2010.

    Frédéric Lemaître schreibt über die Pflicht sich zu erinnern , zitiert die Rede von Weizsäcker im Jahre 1985 vor dem Bundestag und beschreibt die "Stolpersteine", die ich auch schon in Köln und Essen gesucht habe.

    "Depuis, l'Allemagne se souvient. Elle n'arrête même jamais de se souvenir. cela est particulièrement vrai à Berlin, où l'histoire s'impose à chaque pas. dans le quartier Schöneberg, au pied de l'immeuble où Le Monde a son bureaux, six Stolpersteine (littéralement "petites pierres sur lesquelles on bute") en laiton sont insérées dans le trottoir. Elles indiquent que six habitants juifs de l'immeuble sont morts en déportation en 1942. A l'origine de ce projet qui remonte aux années 1990 et concerne toutes les victimes du national-socialisme, Gunter Demnig, un artiste pour qui "un homme n'est réellement oublié que lorsque son nom l'est". On retrouve ces pierres, financées par des dons, dans plusieurs pays. Schöneberg en compte environ 240, dont 90% posées pour d'anciens habitants juifs, autrefois très nombreux dans le quartier."

    Lemaître spricht auch über die Debatte, die entbrannt ist: soll man sich ewig erinnern oder nicht? Ein Historiker meint, dass das Vergessen seit Athen auch eine Pflicht sei, denn es beuge neuen Kriegen vor.

    Nun, ich lese diese "lettres d'Allemagne" mit Wissbegier und Demnigmanchmal mit Vergnügen. Heute werde ich Lemaître nur noch darauf hinweisen, dass die  Demnigs Stolpersteine auch von manchen Stadtvätern abgelehnt wurden.

     

     

    Fritz und Ilse Cohn Stolpersteine in Stralsund       demnigund anderswo


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  • Commentaires

    4
    hdor Profil de hdor
    Lundi 18 Octobre 2010 à 14:01

    Lemaître hat mir nur kurz per mail geantwortet, aber das hat mich schon beflügelt. man sollte nicht davor scheuen, manchmal zu segen, was einem passt oder nicht.

    Habe ich dir von Ferdinand Gilson erzählt, dem vorvorletzten Poilu, dessen Frau mir geantwortet hat? Die Beziehung (per Korrespondenz) werde ich nicht vergessen. Leider ist Suzanne Gilson, meine Brieffreundin auch schon verstorben, einige Jahre nach ihrem Mann, der 105 Jahre alt wurde.

    Ich schweife vom Thema ab...

    3
    Lundi 18 Octobre 2010 à 13:03

    Auch über Stuttgart21 hat er berichtet. Ich stelle mir gerade vor, wie man die Pariser Kopfbahnhöfe unter die Erde legt, aber nein, da ist ja schon die Metro.


    Ach, und ich habe bei google eingegeben "Frédéric Lemaître Berlin", da kommt dein Blogeintrag an 4. Stelle. Boh ey!

    2
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Lundi 18 Octobre 2010 à 12:51

    Historiker, die sich für das Vergessen einsetzen, habe den Sinn ihres Berufes nicht verstanden.


    Hat Lemaître dir eine Mail oder einen richtigen Brief geschickt? Für einen Brief vermutlich zu kurz, schade.


    Ich habe ja leider verpennt, dass du nach Aachen kommst und war in München. Auch schön. Und ganz wenig Regen.

    1
    hdor Profil de hdor
    Vendredi 15 Octobre 2010 à 16:14

    Frédéric Lemaître me répond en disant:

    Chère madame,

    Merci pour votre aimable courrier qui me permet de relativiser le mail d'un autre lecteur, m'insultant pour avoir osé écrire de telles insanités dans Le Monde!

    Cordialement

    Frédéric Lemaître

     

    Ich freu mich richtig über diese Post, und erschrecke bei dem Gedanken, dass gewisse Geister diese Stolpersteine als störend, unnütz oder  aufdringlich empfinden.

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