• CurrywurstHeute habe ich mit meinen BTS- Schülern im Sprachlabor das Deutsche-Welle-tv-Programm geöffnet, auf der Suche nach Videoreportagen, die von Berufswelt, Kunden und Karriere sprechen.

    Dabei sind wir auf die Currywurst gestoßen.

    Das soll ja eine Berliner Spezialität sein, sogar Touristen versichern, dass diese Wurst am besten in Berlin schmeckt.

    Die Erfinderin heißt Herta Heuwer, sie hatte einen Imbiss in Charlottenburg und servierte im Jahre 1949 erstmals  die gebratene Brühwurst mit einer Soße aus Tomatenmark, Currypulver und weiteren Zutaten. Herta hat sich diese Soße patentieren lassen.

    Petra Boden findet die Currywurst so interessant, dass sie ein Buch darüber geschrieben hat. Sie hat sich unter die Imbisskunden gemischt, viele Geschichten erfahren und quasi eine soziologische Studie erstellt.

    Außerdem gibt es in Berlin ein Currywurstmuseum, das ist doch unglaublich, aber die reine Wahrheit!


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  • Kartoffeln, Gurken usw.

    Brezel zum Bier, Brezel für liebe Kinder, für liebe Schüler ...

    Woher kommt die Brezel? Der Frage wollen wir natürlich auf den Grund gehen.

    Brezelursprung  

     

     

     

       Dies gilt als eine der ersten Darstellungen der Brezel,

       aus dem "hortus deliciarum" (12. Jh.)

       Foto aus Wikipedia, Stichwort Brezel

     

     

     

    Einer Legende nach wurde die Brezel von einem Bäcker aus Bad Urach erfunden, der durch einen Frevel sein Leben verwirkt hatte. Der Landesherr gab ihm aber noch eine letzte Chance: "Back einen Kuchen, lieber Freund, durch den die Sonne dreimal scheint, dann wirst du nicht gehenkt, dein Leben sei dir geschenkt."  Der Bäcker ging ans Werk und erfand die Brezel.

    Diese Legende gibt es auch in anderen Regionen zum Beipiel in Altenriet:

    Brezelmarkt  Das Gamsbart-Trio hätte ich auch gern gesehen, ja klar!

    Einen regionalen Tip kann ich noch zum Brezelthema geben, Roland Perret, der die Unterwelt des "Nalsace" erforscht und dokumentiert, bringt auch immer wieder Brezel aufs Papier und diverse Häupter, ulkig oder drollig, würde ich sagen:

    SuzelDas Bild habe ich "geklaut", darum ist der Balken drüber, aber ich sag ja, woher ich's habe ...


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  • Gurke

    Die Spreewaldgurke erlangte Berühmtheit im Jahre 2003 in dem mehrfach preisgekrönten Film "Goodbye Lenin".

    In dieser Tragikomödie hat Alex schon kurz nach der Wende Schwierigkeiten , seiner Mutter, die aus dem Koma erwacht und die Wende verschlafen hat,  die heiß geliebten Spreewaldgurken zu beschaffen. Er findet leere Gläser in der Mülltonne, füllt holländische Gurken ein und täuscht somit der herzkranken, sozialistisch engagierten  Mutter eine heile DDR-Welt vor.

    Der Film nimmt ganz klar die Ostalgie-Stimmung auf, die viele Bürger der ehemaligen DDR empfanden.

    Nebenstehendes Foto zeigt ein Schild, das Tourenlogo zum Gurken-Radweg. Die radelnde Gurke weist auf einen 250 km langen Radweg hin, quer durch den Spreewald.

    Die Tour führt an "malerischen Fließen und traditionellen Gurken- und Gemüsefeldern entlang" (Zitat aus einer Werbung),

    "Fließe" ist hier ein Graben, der Wasser von den Feldern ableitet und erinnert an die holländischen Grachten. 

    In Lübbenau gibt es sogar ein Gurkenmuseum. Gesellschaft - sociétéSo führt auch Kleingemüse zu Berühmtheit!

     Gurken usw. Hier seht ihr  die oder das "Cornichon Malossol", eine Spezialität von Charles Christ, der behauptet , es sei eine delicatesse aus den osteuropäischen Ländern. das kann ja sein, dann sind es Geschwistergurken.

     

    Hier eine Variante aus der Kantine, frz. Schüler sind begabt!!

    Kartoffeln, Gurken usw. Niedlich! Aber nicht zum Anbeißen!


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