• Ich habe lange Stunden nächtlicherweise  in angenehmer Gesellschaft bei der Post gearbeitet, in Bonn auf der Hauptpost und auch in einer anderen Verteilungsstelle, meine Beziehung zum Postwesen ist  ungestört, auch wenn ich jetzt mehr mails als Briefe schreibe.

    MÜnchen

    In der "Zeit" habe ich  in einem Leserbrief einen Aufruf gelesen: Rettet die Ansichtskarte!

    Dem schließe ich mich an.

    Ja sicher, eine zu bekommen bereitet dem Empfänger  Freude

    und den Postleuten kann die Postkarte Kurzweil bieten!

    Denn wenn sie ohne Umschlag verschickt wird, dürfen doch sie doch alle lesen, oder?

    Die Karte, die der "Zeit"-Leser an die Redaktion geschickt hat , kommt vom Ostseestrand Darß und auf der Vorderseite sieht man unter anderem zwei Seehunde, die sich küssen , außerdem den Spruch:

    Mi geit dat good, wat wull ick mehr?

    (auf Hochdeutsch: Mir geht es gut, was will ich mehr?)    

    Nebenstehend eine Postkarte aus München, Monaco di Baviera   !

     

     


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  • Das sind natürlich die Aachener!

    öcher  öcher 

    Man sollte doch mal

    die Seite www.integration-aachen.de besuchen.

    Hier noch einmal groß, denn auf der runden Litfasssäule ist es nicht so klar: Maria Elena Ruddigkeit aus den Philippinen

    öcher

    Die anderen Porträts sind auch interessant.


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  • demnigErfreulicherweise habe ich heute einen Artikel in "le Monde" entdeckt, le monde du 12 octobre 2010.

    Frédéric Lemaître schreibt über die Pflicht sich zu erinnern , zitiert die Rede von Weizsäcker im Jahre 1985 vor dem Bundestag und beschreibt die "Stolpersteine", die ich auch schon in Köln und Essen gesucht habe.

    "Depuis, l'Allemagne se souvient. Elle n'arrête même jamais de se souvenir. cela est particulièrement vrai à Berlin, où l'histoire s'impose à chaque pas. dans le quartier Schöneberg, au pied de l'immeuble où Le Monde a son bureaux, six Stolpersteine (littéralement "petites pierres sur lesquelles on bute") en laiton sont insérées dans le trottoir. Elles indiquent que six habitants juifs de l'immeuble sont morts en déportation en 1942. A l'origine de ce projet qui remonte aux années 1990 et concerne toutes les victimes du national-socialisme, Gunter Demnig, un artiste pour qui "un homme n'est réellement oublié que lorsque son nom l'est". On retrouve ces pierres, financées par des dons, dans plusieurs pays. Schöneberg en compte environ 240, dont 90% posées pour d'anciens habitants juifs, autrefois très nombreux dans le quartier."

    Lemaître spricht auch über die Debatte, die entbrannt ist: soll man sich ewig erinnern oder nicht? Ein Historiker meint, dass das Vergessen seit Athen auch eine Pflicht sei, denn es beuge neuen Kriegen vor.

    Nun, ich lese diese "lettres d'Allemagne" mit Wissbegier und Demnigmanchmal mit Vergnügen. Heute werde ich Lemaître nur noch darauf hinweisen, dass die  Demnigs Stolpersteine auch von manchen Stadtvätern abgelehnt wurden.

     

     

    Fritz und Ilse Cohn Stolpersteine in Stralsund       demnigund anderswo


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  • Der Spiegel, der wöchentlich erscheint, hat im März 2010 eine interessante Titelgeschichte veröffentlicht. Darin analysieren die Redakteure, wie der Arbeitsmarkt sich drastisch verändert hat, durch Leiharbeit, Teilzeitjobs und befristete Verträge.

    "Fast immer zu Lasten der Arbeitnehmer", sagt Janko Tietz.

    Wie der Einzelne im Räderwerk untergehen kann, hat Charlie Chaplin 1936 in seinem Spielfilm "Moderne Zeiten" dargestellt.

    Ich halte das Titelbild dieser Spiegelausgabe, in Anlehnung an eine Szene aus diesem Film,  für sehr gelungen.

     

    Gesellschaft - société


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  • Gesellschaft - société

    In dem Lesebuch für Deutsch als Fremdsprache  habe ich ein Alphabet gefunden, dass ich für sehr gut und aufschlussreich halte.

    Hier werden Begriffe und Klischees benutzt , die mit Deutschland zu tun haben, aber dieses ABC ist nicht einseitig , sondern eher ausgeglichen und manchmal positiv. Natürlich sollte man doch vielleicht erklären, was die "documenta"  und wer "Mehmet Yùcegök" ist.

     

     

     


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  • Gesellschaft - société

    Matthias Isecke-Vogelsang sieht aus wie der klassische Lehrerschreck: Grün-gelb gefärbte Haare, Springerstiefel, Nieten-Armbänder , der echte Punker!

    Aber Herr Isecke-Vogelsang ist selbst Lehrer, sogar Schulleiter in Lübeck  und die Journalisten wundern sich !!

    Er selbst  (schon 57 Jahre alt) bleibt völlig gelassen, denn seit vielen Jahren geht er seinem Beruf nach, hat eine  Grund-und Hauptschule  in einem anderen Städtchen geleitet ohne Probleme heraufzubeschwören und fühlt sich in seiner Rolle als Pädagoge wohl.

     

     


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  • Am 26. September soll mal wieder der Europäische Sprachentag gefeiert werden.

    Nachdem wir in der Schule schon mehrmals unsere Sprachenvielfalt: Englisch, Italienisch, Latein, Russisch, Spanisch und Deutsch bejubelt und auch mit feinsinnigen Spielchen aufgeheitert haben, ohne dass dieser Tag uns mehr journalistische Beiträge für unseren " Petit Polyglotte" beschert hätte, werden wir es wohl bei einer bescheidenen internen  Feier, wenn wir unsere Assistentin begrüßen dürfen,  belassen .

     

    Allerdings habe ich ein Tier gefunden, das den Tag aufputzen soll: ein Chamäleon

     

    Sprachentag

    cameleo rosso

    Als Informatikzeichen zu benutzen! Ich finde es witzig!

     

     


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  • Liebe Leser, auf meiner Suche nach Aktivitäten in der Provence bin ich auf eine Seite gestoßen, die wirklich diesen Titel führte : Fritz en France.

    Ich werde der Sache nachgehen, das hört sich doch einerseits historisch, andererseits lustig an, ist vielleicht etwas ironisch gemeint, Näheres später ...

    hier die Adresse: http://www.cfaprovence.com/agenda/news

     

    Die Seite informiert über alle Aktivitäten, Ausstellungen und Veranstaltungen,  die im Maison de  Tübingen  in Aix-en-Provence angeboten werden, darüber hinaus gibt es einen Veranstaltungskalender über Events in der Region.

    Ich hätte mir gern die Fotos von  René und Radka angesehen, aber diese Ausstellung  findet in Toulon statt ,

    und ich bin in der Nähe von Avignon, wo ich die Porträts vieler  französischer Päpste sehen konnte. Damals wäre es kaum jemand in den Sinn gekommen, einmal einen Papst deutscher Abstammung zu wählen.

    Teil 2: voilà , ich bin fündig geworden und habe auf der Seite von arte-tv  schöne Erklärungen gefunden.

    http://www.arte.tv/fr

    In der Sendung "Karambolage" vom 5. September 2004 wurden die Bezeichnungen boche, chleu et Fritz illustriert und erklärt.

     

    Es handelt sich vor allem um einen kriegerischen Kontext, Erster Weltkrieg und Zweiter auch, wo, wie ich jetzt im Musée de la résistance in Fontaine de Vaucluse erfahren habe, die Deutschen auch Doryphore genannt wurden;

    der Titel Fritz en France ist also etwas befremdlich! Nehmen sich die Deutschen selbst auf die Schippe? Humor ist, wenn man selber lacht ... ja doch 

    naja, die Seite des cfa.provence ist dennoch empfehlenswert, informativ und interessant.



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